In diesem Haus lebte Kaspar Hauser seit 10.12.1831 und starb hier am 17.12.33

Das Kind Europas

Kaspar Hauser-Zentrum
für heilende Pädagogik

Ziel des Projektes Kaspar Hauser-Zentrum für heilende Pädagogik in Ansbach ist der Aufbau eines Seminar- und Tagungshauses, in dem vielfältige Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, Eltern und Freunden, Ausstellungsbesuchern und Seminarteilnehmern geschaffen werden.

Projekt unterstützen

Kaspar Hauser Zentrum für heilende Pädagogik
Kaspar Hauser Zentrum für heilende Pädagogik

Impuls

Das verbindende Motiv, das hier den Hintergrund bildet, hat Karl König, der Begründer der Camphill-Bewegung, in folgende Worte gefasst:

„Wenn wir das Schicksal Kaspar Hausers recht betrachten, so wissen wir, dass behinderte Kinder unser Herz in ähnlicher Weise anrühren. Auch sie erinnern uns an unser besseres ich. Ihr Schutzpatron ist Kaspar Hauser, das Kind von Europa, der Bewahrer des Ebenbildes Gottes“

Am 17. Dezember 1833 erlag Kaspar Hauser 21 –jährig in der Wohnung seines Ansbacher Lehrers Meyer in der Pfarrstraße den Folgen eines Mordanschlags. Das Nürnberger Findelkind, auch als „Kind Europas bezeichnet, war von klein auf traumatisiert, in seiner Entwicklung behindert und seiner Lebensaufgabe manipulativ beraubt worden. Der berühmte Ansbacher Gerichtspräsident Anselm Ritter von Feuerbach sprach von einem „Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben des Menschen“. Und doch vermochte Kaspar Hauser, und das ist das eigentlich wundersame, bis zuletzt seine „unbeschreibliche Güte und Liebenswürdigkeit“ (Feuerbach) zu bewahren. Somit wurde er zu einer Quelle des Trostes eines jeden Menschen, der aufrichtig um seine Bestimmung ringt.

Auch heute haben es viele Kinder und Jugendliche aufgrund der gegenwärtigen Zivilisationsbedingungen schwer, sich selbst und den Sinn des Lebens zu finden. Sie sind durch ihre Lebensverhältnisse traumatisiert und der Weg zum Erkennen und Ergreifen ihrer Lebensaufgabe ist versperrt. Diesen „Kaspar Hauser-Kindern“ unserer Zeit widmet sich das Parzival-Zentrum in Karlsruhe mit seinem umfangreichen Bildungs-, Förderungs- und Therapieangebot. Dabei handelt es sich um kognitive und emotionale Nachreifungsangebote auf Grundlage der Waldorfpädagogik.

Biografische Selbst- und Aufgabenfindung ist heute ein Zeitphänomen. Selbst Jugendliche mit erfolgreichem Schulabschluss wissen oft nicht, was sie im Leben ergreifen wollen. Seit vielen Jahren bieten deshalb die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners nationale und internationale Freiwilligendienste an, die den Jugendlichen umfangreiche Selbsterfahrungsmöglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Orientierung ermöglichen.

Im Wohn- und Sterbehaus Kaspar Hausers, der zum Inbild des nach seiner wahren Identität suchenden Menschen wurde, wollen die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners und der Trägerverein des Parzival-Zentrums Karlsruhe ein Zentrum errichten, das jungen Menschen Möglichkeiten zur Selbst-, Sinn- und Zielfindung eröffnen soll. Es wird, Kaspar Hauser ehrend in seiner Mission, den Namen DAS KIND EUROPAS – KASPAR HAUSER-ZENTRUM FÜR HEILENDE PÄDAGOGIK tragen.

Ein Projekt in dieser Dimension kann nicht ohne Hilfe zustande kommen: Daher bitten wir Sie herzlich um Unterstützung.

Kaspar Hauser
Kaspar Hauser

Rundbrief

Wenn Sie mehr über den aktuellen Stand des Projekts erfahren möchten, finden Sie hier weitere Informationen in unserem ersten Rundbrief

Presse

fraenx-online 22.11.18  "Ein Paukenschlag Kaspar Hauser-Zentrum entsteht im Gebhard Haus" weiter

Ansbach 23.11.18 "Kaspar Hauser bringt junges Leben in die Altstadt" weiter

fränkischer.de 23.11.18 "Das Kind Europas – Kaspar-Hauser-Zentrum für heilende Pädagogik im ehemaligen Gebhardt-Haus" weiter

WIB 29.11.18 "Pädagogik-Haus" weiter

Spendenkonto
DE72 6619 0000 0010 5431 00